Glaubensbekenntnis
Das Fundament unserer Missionsarbeit ist die Bibel - das inspirierte Wort Gottes. Im Baptisten - Glaubensbekenntnis von 1689 finden wir alles präzise und biblisch zusammengefasst, was wir als Missionswerk über den Menschen, Gott, Erlösung und die Ewigkeit glauben.     



"Nichts hat die Einheit der wahren Gläubigen so stark gefördert wie der Bruch mit den Falschen. Trennung von solchen, die fundamentale Irrtümer gewähren lassen oder das "Brot des Lebens" den verderbenden Seelen vorenthalten, ist keine Spaltung, sondern nur das, was die Wahrheit, das Gewissen und Gott von allen erwarten, die treu erfunden werden wollen."

C.H. Spurgeon




Diese Abschnitte des Glaubens sind nicht vorgesehen, zu den einfachen Bedingungen der Erlösung, wie im Neuen Testament geoffenbart, Reue zu Gott und Glaube an Jesus Christus als Retter und Herrn, irgend etwas hinzuzufügen, noch sehen wir sie als vollständige Feststellung unseres Glaubens, oder irgendeinen Wert von Endgültigkeit oder Unfehlbarkeit.

Zusammenfassung unseres Glaubensbekenntnisses:

1. Die Bibel
Wir glauben an die Heilige Schrift, anerkennen vollständig das Geschriebene des Alten und Neuen Testamentes als wahres Wort Gottes, geistig eingegeben und konserviert in allen Teilen über alle Generationen; eine unfehlbare und autoritative Grundlage für Glauben und Praxis (2. Tim. 3, 16+17; 2. Petr. 1, 20+21; Psalm 12, 6+7). Wir glauben auch, dass die Apokryphen nicht eingegeben sind (Lukas 11, 50+51)

2. Gott
Wir glauben, dass es einen wahren Gott gibt, der ewiglich in drei Personen existiert: Vater, Sohn und Heiliger Geist (1. Joh. 5, 7; 2. Kor. 13, 14; Eph. 2, 18) Wir glauben, dass Gott der Vater Geist ist, unendlich, ewig, sich nicht in seinem Sein ändert, Weisheit, Gerechtigkeit, Göttlichkeit und Wahrheit (Eph. 4, 6; Joh. 4, 24; 5, 19-23, 10, 36-38; 14, 6-13).

3. Der Vater
Wir glauben, dass Gott der Vater Geist ist, unendlich, ewig, sich nicht in seinem Sein
aendert, Weisheit, Göttlichkeit und Wahrheit (Eph. 4, 6; Joh. 4, 24; 5, 19-23, 10, 36-38; 14, 6-13).

4. Die Person von Jesus Christus
Wir glauben an die Gottheit von Jesus Christus, seine jungfraeuliche Geburt, sein Blutopfer als Sühne, seine körperliche Auferstehung, seine körperliche Himmelfahrt, um im Himmel unser Fürsprecher zu sein ( Joh. 1, 1+14; Jes. 7, 14; 1. Petr. 1, 18+19; Apostelg. 2, 23+24; Römer 8, 34)

5. Der Heilige Geist
Wir glauben, dass der Heilige Geist Sünden aufzeigt. Gläubige durch die Wiedergeburt zu Kindern Gottes macht, ihnen Gewissheit des Himmels gibt und durch sein Wohnen in Christen, diese zu einem göttlichen Leben befähigt (Joh. 3, 5-8; 16, 7-11; Römer 8, 9; 1. Kor. 3, 16+17; 6, 19; 12, 13)

6. Der Mensch
Wir glauben, dass alle Menschen von Natur aus, durch den Fall von Adam sündig sind, als Folge davon besteht vollständige Verderbtheit und Verlorenheit. Der Mensch hat keine Möglichkeit sich selbst zu erlösen (Römer 3, 10; 5, 12; Joh. 1, 12-13)

7. Erlösung
Wir glauben an Erlösung durch Gnade im Glauben; dass Erlösung ein kostenloses Geschenk Gottes ist, und nicht durch irgendeine Art menschlicher Taten möglich, aber nur erhalten wird durch den Glauben an Jesus Christus; dass alle wahren Gläubigen das Geschenk des ewigen Lebens, eine perfekte Rechtschaffenheit und Sohnverhältnis in der Familie Gottes besitzen (Eph. 2, 8+9; Gal. 2, 16; Joh. 10,
28-30; Römer 4, 22-25; Gal. 4, 5+6)

8. Freier Wille
Der Mensch hat durch seinen Fall in der Sünde alle Fähigkeit des Willens zu irgend etwas geistlich Gutem, das mit dem Heil zusammenhängt, völlig verloren, so dass er als natürlicher Mensch, weil er von diesem Guten ganz und gar abgewandt und in Sünden tot ist, nicht in der Lage ist, sich durch seine eigene Kraft zu bekehren oder sich darauf vorzubereiten (Römer 5, 6; 8, 7; Joh. 15, 5; Römer 3, 10+12; Eph. 2, 1+5; Kol. 2, 13; Joh. 6, 44+65; Eph. 2, 2-4; 1. Kor. 2, 14; Titus. 3, 5)

9. Wirksame Berufung
Es gefällt Gott, alle diejenigen, die er zum Leben vorherbestimmt hat, und diese allein, zu der von ihm bestimmten und ihm angenehmen Zeit durch sein Wort und seinen Geist aus dem Stand der Sünde und des Todes, in dem sie von Natur sind, zur Gnade und zum Heil durch Jesus Christus wirksam zu berufen, indem er ihren Verstand erleuchtet, die göttliche Dinge geistlich und heilsam zu verstehen, indem er ihr steinernes Herz fortnimmt und ihnen ein fleischernes Herz gibt, indem er ihren Willen erneuert und diesen durch seine allmächtige Kraft zum Glauben bestimmt, und indem er sie wirksam zu Jesus Christus zieht, jedoch so, dass sie ganz freiwillig kommen, da sie durch seine Gnade willig gemacht worden sind (2. Thess. 2, 13+14; 2. Kor. 3, 3+6; Römer 6, 16-18; 8, 2; Eph. 1, 10+11+17+18+19; 2, 1-5; 2. Tim. 1, 9+10; Römer 8, 30; 11, 7; Apostelg. 26, 18; 1. Kor. 2, 10-12; Hes. 11, 19; 36, 26+27; Phil 2, 13; 5. Mose 30, 6; Joh. 6, 37+44+45; Hld 1, 4)

10. Satan
Wir glauben an die Existenz von Satan, dem Täuscher und Prinz dieser derzeitigen Welt; dass er besiegt und am Kreuz gerichtet wurde, und deshalb ist sein Untergang sicher (Jes. 14, 12-16; 2. Kor. 11, 14; Hebr. 2,14; 1. Joh. 3, 8)

11. Rückkehr von Christus
Wir glauben an das zweite Kommen von Christus; dass seine Rückkehr vom Himmel persönlich, sichtbar und ruhmreich sein wird; der Zeitpunkt ist nicht geoffenbart, ist aber immer kurz bevorstehend; dass wenn Er kommt, wird Er zuerst die Auferstehung der rechtschaffenen Toten und das gerechte Gottesgericht über die ungläubige Welt durchführen, danach wird er mit seiner Gemeinde niedersteigen und sein ruhmreiches, eigentliches Koenigreich über alle Länder für tausend Jahre errichten
(Apostg. 1, 11; Matth. 24, 36; 1. Thess. 4, 16+17; 2. Thess. 1; 7-10; Offb. 20, 4+5)

12. Tod
Wir glauben, dass die Seele zusammen mit dem Geist der Erlösten beim Tode sofort mit Christus im Himmel ist; dass bei seinem zweiten Kommen die Taten gerichtet werden. Wir glauben, dass die Seele, zusammen mit dem Geist der Nichterlösten beim Tode sofort, bis zum endgültigen Jüngsten Gericht, in die Hölle niedersteigt, zum jüngsten Gericht sich ihre Körper aus den Gräbern erheben, gerichtet und in
den Feuersee geworfen werden - dem Ort der endgültigen und ewigen Bestrafung
(2. Kor. 5, 8-10; Joh. 5, 24; Offb. 20, 11-15)

13. Die Gemeinde
Wir glauben, dass die Gemeinde des Neuen Testamentes eine Gemeinschaft von wiedergeborenen Gläubigen ist, biblische Verordnungen ausführt und aktiv in der Erfüllung des "Grossen Auftrages" verpflichtet ist (Eph. 5 ,22-32; 1. Kor. 12, 13; Apostelg. 2, 41; Matth. 28, 19+20). Wir lehnen die ökumenische Bewegung ab.

14. Verordnungen
Wir glauben an die zwei biblischen Verordnungen, die an die örtliche Gemeinde gegeben wurden. Diese sind die Taufe durch Untertauchen eines Gläubigen und das Abendmahl, welches nur von folgsamen Christen eingenommen wird (Matth. 28, 19; Apostelg. 8, 36-38; 1. Kor. 11, 23-34).

15. Jüngstes Gericht
Wir glauben an die ewige bewusste Bestrafung von Sündern in der Hölle und die ewige bewusste Segnung der Heiligen im Himmel (Matth. 25, 46; Lukas 16, 22-24; Offb. 7, 9+10; 1. Thess. 4, 13-18)